Gemälde und Skulpturen

Die Gemälde und Skulpturen des Domschatzes stammen überwiegend aus dem Dom oder seinen Nebengebäuden. Einzelstücke wurden nach der Säkularisation auch aus der benachbarten Liebfrauenkirche in den Domschatz übereignet.

Ursprünglich gab es im Halberstädter Dom 33 Altäre, dazu kamen noch weitere Exemplare in kleinen Seitenkapellen. Der Bilderschmuck reicht von gemalten und geschnitzten Altaraufsätzen und Wandfresken bis hin zu Skulpturen. Von dieser Ausstattung haben sich etwa 20 Altarbilder oder Teile davon und etwa noch einmal so viele Einzelfiguren erhalten. Einige Objekte und Altäre schmücken noch heute den Dom, ein großer Teil steht im oberen Kapitelsaal des Domschatzes. Die meisten Stücke datieren in die Zeit der Fertigstellung des Dombaus zwischen 1470 und 1530.

Der Altar der Madonna mit der Korallenkette ist besonders herausragend. Dieses frühe Werk der internationalen Gotik entstand bereits um 1362 zur Weihe für die Marienkapelle im Osten des Domes.

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